Veranstaltungen

  • Deutscher Text und Moderation: Katharina Picandet

    Eine Veranstaltung im Rahmen von „Krimis machen 3“. In Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
    Beginn: Wednesday, 30.08.2017, 20:00 Uhr
    Eintritt: 7,00 €

    „Der Block“ ist das Buch zur französischen Präsidentschaftswahl 2017. Geschrieben hat es der Autor Jérôme Leroy jedoch bereits im Jahr 2011.

    In der Banlieue brennen die Barrikaden, die Todesopfer der Straßenkämpfe werden im Fernsehen per Liveticker gezählt. In Paris verhandelt Agnès, Chefin des rechtsextremen „Bloc patriotique“ über eine Regierungsbeteiligung. Derweil sitzen zwei Männer in ihren Zimmern: Stanko, Skinhead und Sicherheitschef der Partei, soll sterben. Er weiß zu viel über die schmutzige Vergangenheit des „Block“. Sein bester Freund Antoine, ein intellektueller rechter Dandy und Gatte der Parteichefin, hat Stanko zum Abschuss freigegeben.

    Leroy kriecht in die Gehirne seiner beiden Protagonisten und schildert ein Vierteljahrhundert Rechtsextremismus in Frankreich aus der Ich-Erzähler-Perspektive. Entstanden ist so ein Roman, den man verschlingt, aber nicht verdauen kann. Das ist große, politisch relevante Kriminalliteratur!

    Jérôme Leroy, geboren 1964 in Rouen, ist Autor, Literaturkritiker und Herausgeber. „Der Block“ ist Leroys erste Übersetzung ins Deutsche. Das Buch wurde von Cornelia Wend übersetzt, ist in der Edition Nautilus erschienen und kostet 19,90 Euro.

  • Eine Veranstaltung im Rahmen der „Langen Nacht der Literatur“

    Beginn: Saturday, 02.09.2017, 19:30 Uhr
    Eintritt: 7,00 €

    Kodjo, ein junger Mann aus Ghana, lebt schon seit Jahren illegal in Berlin. Er kennt sämtliche dunklen Ecken der Hauptstadt und wechselt seine Adresse so oft wie seine Gewohnheiten. Nur nicht auffallen! Doch eines Abends auf dem Nachhauseweg erregt er zusammen mit seinem ebenfalls illegalen Kumpel Saif durch ein leichtes Zucken an der roten Fußgängerampel die Aufmerksamkeit eines Polizisten und die Menschenjagd beginnt: geschildert aus der Perspektive eines schwarzen Mannes ohne Papiere, der jedoch sehr schnell laufen kann.

    Max Annas lebte und arbeitete längere Zeit in Südafrika. In einem früheren Leben war er Journalist und veröffentlichte mehrere Bücher aus den Bereichen Popkultur, Politik und Sport. Für seinen ersten Roman „Die Farm“ erhielt er den Deutschen Krimi Preis. Der Folgeroman „Die Mauer“ stand zwei Monate hintereinander auf Platz 1 der Krimibestenliste.

    „Ihr sollt wissen, dass kein Mensch illegal ist. Das ist ein Widerspruch in sich. Menschen können schön sein oder noch schöner. Sie können gerecht sein oder ungerecht. Aber illegal? Wie kann ein Mensch illegal sein?“ (Elie Wiesel)