Veranstaltungen

  • Beginn: Tuesday, 30.05.2017, 20:00 Uhr
    Eintritt: 5,00 €

    Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Warum so verlegen?“ präsentieren wir unabhängige und spannende Verlage, stellen deren aktuelles Programm vor und blicken mit unseren Gästen hinter die Kulissen des Verlagsalltags.

    Zu Gast an diesem Abend ist der Verleger Jan Karsten, der zusammen mit Zoë Beck den 2013 gegründeten Hamburger Verlag CulturBooks leitet. CulturBooks ist ein literarischer Verlag für gedruckte und elektronische Bücher. Sein Motto ist: „Wir publizieren nur Texte, die uns gefallen. Erst wenn wir voll hinter einem Titel stehen, nehmen wir ihn ins Programm auf und setzen alles daran, das richtige Publikum für ihn zu finden.“

    Mit dem bekannten Hamburger Krimiautor Frank Göhre und mit Martin Spieß werden gleich zwei Autoren des Verlages an diesem Abend dabei sein.

    Martin Spieß wird aus seinem aktuellen Roman „Und bis es so weit ist, gibt es Eiscreme“ lesen. Zwei Freunde fahren nach Gorleben ins Wendland, um gegen den Castortransport zu demonstrieren. Als britische Reporter mogeln sie sich mit gefälschten Presseausweisen durch die Polizeikontrollen und landen schließlich am Zwischenlager, wo es zu einem Zwischenfall kommt. Der Roman von Martin Spieß ist Roadmovie, Komödie und Freundschaftsgeschichte in einem.

    Im Gespräch mit Jan Karsten und Frank Göhre geht es um „Literatur unplugged“ und E-Books, um Neuerscheinungen, verlegerischen Mut und Eigensinn und das Glück, eine Autorin wie Amanda Lee Koe zu entdecken, deren Buch „Ministerium für öffentliche Erregung“ den Platz Eins der Litprom-Bestenliste „Weltempfänger“ eroberte.

    Schließlich werden wir bei Wein und kleinen Knabbereien vielleicht noch erfahren, was den CulturBooks Verlag mit der Buche und dem Schwalbenwurzenzian verbindet. Wir sind gespannt!

  • Im Buchladen

    Beginn: Wednesday, 12.07.2017, 20:00 Uhr
    Eintritt: 10,00 €
  • In der "Kühnen Lage", Schützenstraße 39

    Beginn: Friday, 14.07.2017, 20:00 Uhr
    Eintritt: 10,00 €
  • Deutscher Text und Moderation: Katharina Picandet

    Eine Veranstaltung im Rahmen von „Krimis machen 3“. In Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
    Beginn: Wednesday, 30.08.2017, 20:00 Uhr
    Eintritt: 7,00 €

    „Der Block“ ist das Buch zur französischen Präsidentschaftswahl 2017. Geschrieben hat es der Autor Jérôme Leroy jedoch bereits im Jahr 2011.

    In der Banlieue brennen die Barrikaden, die Todesopfer der Straßenkämpfe werden im Fernsehen per Liveticker gezählt. In Paris verhandelt Agnès, Chefin des rechtsextremen „Bloc patriotique“ über eine Regierungsbeteiligung. Derweil sitzen zwei Männer in ihren Zimmern: Stanko, Skinhead und Sicherheitschef der Partei, soll sterben. Er weiß zu viel über die schmutzige Vergangenheit des „Block“. Sein bester Freund Antoine, ein intellektueller rechter Dandy und Gatte der Parteichefin, hat Stanko zum Abschuss freigegeben.

    Leroy kriecht in die Gehirne seiner beiden Protagonisten und schildert ein Vierteljahrhundert Rechtsextremismus in Frankreich aus der Ich-Erzähler-Perspektive. Entstanden ist so ein Roman, den man verschlingt, aber nicht verdauen kann. Das ist große, politisch relevante Kriminalliteratur!

    Jérôme Leroy, geboren 1964 in Rouen, ist Autor, Literaturkritiker und Herausgeber. „Der Block“ ist Leroys erste Übersetzung ins Deutsche. Das Buch wurde von Cornelia Wend übersetzt, ist in der Edition Nautilus erschienen und kostet 19,90 Euro.

  • Eine Veranstaltung im Rahmen der „Langen Nacht der Literatur“

    Beginn: Saturday, 02.09.2017, 19:30 Uhr
    Eintritt: 7,00 €

    Kodjo, ein junger Mann aus Ghana, lebt schon seit Jahren illegal in Berlin. Er kennt sämtliche dunklen Ecken der Hauptstadt und wechselt seine Adresse so oft wie seine Gewohnheiten. Nur nicht auffallen! Doch eines Abends auf dem Nachhauseweg erregt er zusammen mit seinem ebenfalls illegalen Kumpel Saif durch ein leichtes Zucken an der roten Fußgängerampel die Aufmerksamkeit eines Polizisten und die Menschenjagd beginnt: geschildert aus der Perspektive eines schwarzen Mannes ohne Papiere, der jedoch sehr schnell laufen kann.

    Max Annas lebte und arbeitete längere Zeit in Südafrika. In einem früheren Leben war er Journalist und veröffentlichte mehrere Bücher aus den Bereichen Popkultur, Politik und Sport. Für seinen ersten Roman „Die Farm“ erhielt er den Deutschen Krimi Preis. Der Folgeroman „Die Mauer“ stand zwei Monate hintereinander auf Platz 1 der Krimibestenliste.

    „Ihr sollt wissen, dass kein Mensch illegal ist. Das ist ein Widerspruch in sich. Menschen können schön sein oder noch schöner. Sie können gerecht sein oder ungerecht. Aber illegal? Wie kann ein Mensch illegal sein?“ (Elie Wiesel)